Folge 384 - Eigene Beilage zu Folge 383


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Das war kein Krieg mehr – das war Mord! –

Der Untergang von Dresden

Der Gigantischste Bombereinsatz der Weltgeschichte sollte bereits im Januar 1945 erfolgen. Churchill wusste jedoch von den gewaltigen Flüchtlingsströmen. Insbesondere von der Flüchtlingswelle aus Breslau, die sich in Richtung Dresden fortbewegte. Von seinen Generälen kamen Vorschläge, deutsche Hydrierwerke zu zerstören, um der deutschen Wehrmacht den Treibstoff zu entziehen. Derartige Vorschläge brachten Churchill zum Rasen. Worte von Churchill:
„Es ist uns gelungen, 6 Millionen zu töten.
Und es wird uns vielleicht noch gelingen, eine Million zu töten, bevor der Krieg aus ist.“
Winston Churchill, Premier-Minister des Vereinigten Königreichs, am 7.2.1945 auf der Konferenz von Jalta.
„Ich möchte keine Vorschläge hören, wie wir die deutsche Kriegswirtschaft sowie die Maschinerie außer Gefecht setzen können, ich möchte Vorschläge haben, wie wir die deutschen Flüchtlinge bei ihrem Entkommen aus Breslau braten können.“
Der geeignetste Weg zu diesem Ziel schien Churchill, die Hunderttausende Frauen, Kinder, Verletzte, Alte, Kriegsversehrte in Dresden ohne Fluchtweg und verteidigungslos eingeschlossen zu wissen. Zwischen den Mauern der Stadt konnte es im Gegensatz zum freien Feld kein Entkommen geben. Als die Zahl der in Dresden angelangten Flüchtlinge die Zahl 600.000 überschritten und damit mehr als 1,200.000 Menschen zusammengepfercht in Elbflorenz auf die Beendigung des für die Alliierten zu diesem Zeitpunkt längst gewonnenen Krieges hofften, zog in der Nacht vom 13. auf 14. Februar 1945 das Unheil am fernen Horizont auf. Das Alliierte Oberkommando stellte zu diesem Zeitpunkt fest, dass es in Dresden weder Flakabwehr noch Nachtjäger gab und dass alle Krankenhäuser, Standort- sowie Hilfslazarette überfüllt waren.
Das größte Bombenaufgebot der Menschheitsgeschichte, die Flotte der Vereinten Nationen, erhielt von Churchill am 13. Februar 1945 unter dem Decknamen „Clarion“ den Mordbefehl. Die Hinrichtung Dresdens war damit besiegelt. Der englische Luftmarschall Arthur Harris („Bomber-Harris“) setzte für diesen Holocaust an der deutschen Zivilbevölkerung tausende US-amerikanische und britische viermotorige Bomber, einmotorige Jäger und Jagdbomber ein.

„Bis zum 20.3.1945 abends wurden 202.040 Tote, überwiegend Frauen und Kinder, geborgen. Es ist damit zu rechnen, dass die Zahl auf 250.000 Tote ansteigen wird.
Für den Befehlshaber der Ordnungspolizei, gez. Grosse, Dresden den 22.3.1945“

Auszüge aus dem Buch „Zerstörung und Wiederaufbau von Dresden“ von Max Seydewitz, Kongress-Verlag, Berlin (Ost), 1955:
„Hölle Innenstadt“

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