Liebe Freunde und
Mitstreiter!
Eine
Woche ist nun vergangen, seit man unsere drei Kameraden in Gesinnungshaft
genommen hat.
Die
erste Aufgabe, die sich uns gestellt hat, war die Aufklärung und Betreuung der
Familienangehörigen und nahe stehenden Personen.
Verständlicherweise
ist es für Menschen, die das erste mal mit solchen menschenrechtswidrigen,
staatlichen Repressionen in Berührung kommen, vor allem den Verwandten und
Arbeitskollegen, schwer zu begreifen, warum eine Person einfach ins Gefängnis
gesteckt wird ohne je etwas verbrochen zu haben.
Mit
Bestürzung mußten jene Leute erkennen, daß alles was man ihnen bereits in der
Schule lernte, bezüglich des ach so freien Staates Österreichs und seiner Rede
und Meinungsfreiheit, nichts weiter als leere Seifenblasen sind und daß man in
unserem angeblichen Rechtsstaat politisch unliebsame Bürger einfach wegsperren
kann.
Viele
Fragen zur Festnahme der 3 jungen Männer wurden an uns (die übrigen Aktivisten)
in OÖ in der vergangenen Woche gerichtet.
Leider
können wir vorerst nicht mehr bekannt geben, als daß sich alle 3 vorerst in U-Haft befinden und für eine bestmögliche Haftbetreuung von außen
(juristisch u. finanziell) gesorgt ist.
Als
Begründung für die U-Haft propagierten die Medien „fortgesetzte Tathandlung
nach dem Verbotsgesetz!“.
Während
gegen die Inhaftierten Rene H. und Stefan M. bereits vor einigen Monaten
Verfahren wegen des beliebig auslegbaren Verbotsgesetzes eingeleitet wurden,
bleibt der Haftgrund für den dritten Michael Sch. offen.
Die
Festnahmen unserer Kameraden bot den Medien einen neuen Aufhänger für ihre nun
schon seit einigen Monaten in Gang üble Hetzkampagne zum Thema angeblicher
Rechtsextremismus:„Schlag gegen Rechtsradikale“, „Rechte Rädelsführer in Haft“
, „Maßnahmen gegen Neo- Nazis“…usw., so die Schlagzeilen der Systempresse.
Die
selbst ernannten Antifaschisten der SJ und Konsorten rühmten sich damit, daß es
ihrer „Aufklärungsarbeit“ zu verdanken
sei, daß man nun endlich gegen die „bösen Nazis“ vorgeht und forderten gleich
noch weitere Haftstrafen.
Viel
Gesprächsstoff gab es in der vergangenen Woche, im Freundes- u. Kameradenkreis,
in der Arbeit und an den div. Stammtischen.
Ähnlich
verlief es wahrscheinlich auch beim politischen Gegner, welcher gespannt auf
unsere weitere Vorgehensweisen wartet.
Des
öfteren wurde wohl auch die Annahme geäußert, daß nun Ruhe um die Aktivität der
nationalen Aktivisten in OÖ eingekehrt ist.
Doch
jeder der so etwas vermutet, liegt falsch.
Wer
glaubt, die übrigen freien Aktivisten sind durch diesen miesen Mißbrauch des
Verbotsgesetzes und die totalitäre Vorgehensweise der Behörden, allen voran die
Austro-STASI, eingeschüchtert, hat sich getäuscht.
Würde
man jetzt aufhören, hätte unsere Gegner genau das erreicht, was sie wollten.
Sollten
wir jetzt aufgeben, wäre alles wofür wir die vergangenen Jahre eintraten um
sonst gewesen.
Die
rechtswidrigen Repressionen gegen die volkstreue Jugend zeigen nur „wir sind am
richtigen Weg!“
Natürlich
steht jetzt die sichere Haftbetreuung
unserer Kameraden von außen im Vordergrund.
Doch
die Arbeit rund um die nationale Sache in Österreich, um die Verwirklichung der
Demokratie und der Menschenrechte geht unverändert weiter!!!
In
diesem Sinne
Ein
freier Aktivist aus Oberösterreich