Der Tag der volkstreuen Jugend 2007

 

 

Auf Grund des Drucks der gleichgeschalteten Medien und wegen der Angriffe auf die Innviertler Polizei „sie würde auf dem rechten Auge blind sein, da sie sich bei einem Skinheadkonzert in Antiesenhofen laut Fotos köstlich amüsiert hätte“, kam es am 2. März zu einer Sondersitzung des Landessicherheitsrates zum Thema „Rechtsextremismus“.

Teilgenommen hat die „Politprominenz“ aus Oberösterreich sowie auch Innenminister Günther Platter höchstpersönlich. Selbstverständlich durften die Antifaschisten auch nicht fehlen und so waren diese durch das Privat-Stasi-ähnliche Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes vertreten.

Eine Stunde dauerte diese „Dringlichkeitssitzung“ und es wurde bei dieser das „Maßnahmen-paktet“ der berüchtigten Welser Initiative gegen Faschismus unter der Führung des sattsam bekannten Robert Eiter angenommen. Dieses beinhaltet unter anderem die Forderung alle angeblich neonazistischen Aktivitäten zu unterbinden. Was allerdings neonazistisch ist, das bestimmen selbstverständlich wie immer die selbsternannten Antifaschisten.

 

Verweis zum „Maßnahmenpaket“:

http://www.antifa.at/aktuelles/Ma%DFnahmenpaket.pdf

 

Auf Grund der Medienberichte über „rechte“ Konzerte, Veranstaltungen, und daraus folgend der Sondersitzung des Landessicherheitsrates, mußte man als „Normalbürger“ davon ausgehen, daß das Land Österreich kurz vor einer nationalsozialistischen Machtübernahme stünde...

 

Dieses „Sicherheitstreffen“ wurde bewußt im März abgehalten, da man wußte, daß der Tag der volkstreuen Jugend, so wie seit 6 Jahren, im März stattfinden würde.

 

„2007 -  Eine Frage der Ehre“, so lautete das Motto des diesjährigen, Aufsehen erregenden Tages der volkstreuen Jugend!

 

Auf Grund des behördlichen Druckes wurde dieser Tag ohne große Werbung gestaltet. Die Teilnehmer, welche an die 80 ausmachten, wurden von den verschiedenen Vortreffpunkten nach Attnang-Puchheim gebracht, wo der Start für diesen Tag begann.

 

Am Bahnhofsgelände angekommen, begab man sich auf das vorbestimmte Bahngleis 3. 10:07 Uhr – der Zug fuhr ein. Für den ersten Teil des „Tages der volkstreuen Jugend“ wurde ein „Partyabteil“ extra an das Ende des Zuges angekoppelt. In diesem Sonderwaggon fand die Hauptveranstaltung statt. Während der ca. 3-stündigen Zugfahrt hörten die Teilnehmer verschiedene Vorträge, welche sich mit den Themen Repressionen, Gesinnungsterrorismus, Menschenrechtswidrigkeiten und nationale Aktivitäten befaßten.

 

Am Bahnhof in St. Johann im Pongau angekommen, wurde der Zug verlassen und es ging weiter in einem reservierten Hotel, dem „Brückenwirt“. Wie bereits Tage zuvor mit der Chefin des Hotels besprochen, stand zuerst das Essen am Programm und anschließend sollte die Vortragsfolge im angrenzenden Seminarraum weitergeführt werden. Doch dazu kam es nicht mehr.  Waren der

Besitzerin des „Brückenwirtes“ Petra Nocker-Schwarzenberger die Teilnehmer als zahlende

Kunden noch recht, welche das Mittagessen konsumierten, verwies man diese anschließend aus dem Lokal. Eine überaus „saubere und vertragstreue Demokratin“ diese Frau Nocker-Schwarzenberger.

 

Dies tat der Stimmung jedoch keinerlei Abbruch und „Ersatz“ wurde schnell gefunden. So verlegte man in einen anderen Gasthof. Der letzte Redner – der von Bruno Kreisky sehr geschätzte persönliche Sekretär Ministerialrat Rehak, der unter anderem über Entstehung und Mißbräuche des NS-Verbotsgesetzes referierte - war kurz vor dem Ende seiner Rede, da konnte man durch die

zahlreichen Fenster des Lokals schon ein riesiges Aufgebot von extra aus Oberösterreich angereisten „Gesetzeshütern“ erkennen.

Und schon standen die zahlreichen Beamten, darunter auch die alt bekannten Herren des OÖ-Verfassungsschutzes, im Saal. Die „Ehre“ erwies den Teilnehmern sogar OR Mag. Tischlinger, welcher unter spöttischem Applaus und Gelächter begrüßt wurde, als er - natürlich ohne einen schriftlichen Hausdurchsuchungs- und Perlustrierungs-Befehl vorweisen zu können – mitteilte: „Es findet hier und jetzt eine Hausdurchsuchung statt“, welche gerichtlich gedeckt sei. Die üblichen Schikanen standen am Programm. Jeder Anwesende wurde durchsucht sowie fotografiert und selbst die Ausweise wurden „gründlichst“ abgelichtet.

Wie zu erwarten, herrschte unter den Teilnehmern des Tages der volkstreuen Jugend, welche aus ganz Österreich gekommen waren, ein sehr hohes Maß an Disziplin und alle ließen diese Schikanen und rechtswidrigen Übergriffe mit Engelsgeduld über sich ergehen.

 

Nachdem nun alle Kameraden notiert und fotografiert waren, konnte man die Heimreise mit den bestellten Bussen antreten. Verhaftungen gab es in St. Johann noch keine; es gab allerdings Beschlagnahmen, wie der 2 Koffer MR Rehaks.

Wurde man noch bis Mondsee von den Staatspolizisten aus Salzburg „begleitet“, konnte anschließend in Oberösterreich das Abendprogramm mit einem Liedermacher erfolgreich und ohne „Störung“ durchgeführt werden. Der Tag der volkstreuen Jugend klang somit, wie immer, in gemütlicher Kameradenrunde aus.

 

Um die kreischenden Antifaschisten ruhig zu stellen; es wurde dieser Tag der volkstreuen Jugend, so wie vor 2 Jahren, durch Staatswillkür und dessen Gesinnungsterror kurz vor seinem Ende aufgelöst.

 

Aber dieser Tag, es war unser Tag ...

 

 

„Komitee Ehrensache 2007“